User Experience-Todsünden: Wollust

In unserer neuen Reihe von Blog-Beiträgen über die sieben Todsünden der User Experience erläutern wir einige Fehler, die oftmals zu einer schlechte User Experience führen und geben wichtige Tipps, wie sich diese Fehler vermeiden lassen.
Als dritte Sünde haben wir uns die Wollust ausgesucht.

Wollust lenkt vom Wesentlichen ab

Vorsicht ist auch dabei geboten, mit überbordender Wollust (im lateinischen Original luxuria) den Blick auf das Wesentliche zu verlieren. Denn bei aller Begeisterung für „sexy“ neue Oberflächen: Die Attraktivität eines User Interfaces (UI) ist sicherlich für die Nutzungsfreundlichkeit wichtig. Aber insbesondere bei Business-Anwendungen dürfen Aspekte wie Interaktion und Funktion deshalb noch lange nicht hinten anstehen.

User Experience (UX) ist mehr als die Bedienoberfläche, das UI. UX umfasst das gesamte Nutzungserlebnis, von der Anbindung an das Backend über den Funktionsumfang und die Geschwindigkeit ebenso wie Aspekte der Sicherheit und Flexibilität bis zur Darstellung im Frontend.

Look, Feel und Use im Gleichgewicht

Üben Sie sich in einer gewissen Keuschheit und Zurückhaltung bei der Betonung von allem „Schicken“. Behalten Sie stets das strategische UX-Dreieck aus Look (Wie nimmt der Nutzer die Anwendung wahr?), Feel  (Wie interagiert der Nutzer mit der Anwendung?) und Use (Wie arbeitet der Nutzer mit der Anwendung?) im Blick. Dann schaffen Sie Lösungen, die sowohl schön als auch schnell und ebenso einfach wie effektiv sind!

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In unserem Blog finden Sie die Beiträge zu allen sieben Todsünden:

Alle Todsünden auf einen Blick und weitere wichtige Informationen rund um das Thema User Experience finden Sie auch in unserem Booklet

User Experience Booklet

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Über den Autor

Leiter UX Integrations bei CONET Business Consultants GmbH | Beiträge

Ralph Michel war bis 2016 Leiter UX Integrations bei CONET Business Consultants. In seiner Beraterlaufbahn vom Berater über SAP Projektleiter, Teamleiter bis zum Consulting Director in einem großen Consulting-Unternehmen kann er auf eine langjährige Erfahrung in unterschiedlichsten Konstellationen und Projektsituationen zurückgreifen.

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