Zwei sich ergänzende Lösungsansätze bieten sich hierfür an:
- Schulungen zur KI-Kompetenz (AI Literacy)
- Geführte Use-Case-Untersuchungen
Der erste Ansatz – oft unter dem Schlagwort AI Literacy zusammengefasst – verfolgt das Ziel, Mitarbeitenden ein grundlegendes Verständnis von KI zu vermitteln: Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es? Welche technischen, organisatorischen oder rechtlichen Herausforderungen sind zu erwarten?
Für Unternehmen, die in Europa tätig sind, ist AI Literacy längst kein „Nice-to-have“ mehr: Laut Artikel 4 des EU AI Acts wird von allen Mitarbeitenden, die im Alltag mit KI arbeiten, ein grundlegendes Verständnis für KI vorausgesetzt.
Der zweite Ansatz bringt KI-Expertinnen und -Experten mit Prozess-Stakeholdern an einen Tisch. Gemeinsam werden Use-Cases exploriert – KI-Fachleute bringen technisches Know-how mit, während die Stakeholder ihre fachliche Perspektive und praktische Erfahrung einbringen. So entsteht ein gemeinsames Verständnis dafür, wo und wie KI einen echten Mehrwert für bestehende Prozesse liefern kann.
Diese beiden Ansätze entfalten ihre größte Wirkung, wenn sie gemeinsam eingesetzt werden. Mitarbeitende, die bereits durch ein Grundlagen-Training sensibilisiert wurden, sind in Co-Creation-Workshops deutlich besser in der Lage, zielführend mit KI-Expertinnen und Experten zusammenzuarbeiten. Richtig konzipiert, tragen Trainings und Use-Case-Workshops auch dazu bei, im Unternehmen eine proaktive Haltung gegenüber künftigen KI-Initiativen zu fördern.