Employee Experience Management: Erlebnisse für Ihre Mitarbeiter schaffen

Im Rahmen der virtuellen Werkstatt von SAP hat CONET in einem Webinar die vielfältigen Möglichkeiten und Vorteile des „Employee Experience Management“ aufgezeigt. Welche das sind, verraten wir Ihnen in diesem Blog-Beitrag.

Zahlreiche Studien belegen, dass engagierte Mitarbeiter dazu neigen, sich bei der Arbeit prosozial zu verhalten und härter zu arbeiten, um Probleme zu lösen, sich schneller zu entwickeln und länger in der Organisation zu verbleiben.

Mitarbeiter erwarten heutzutage, dass sie gehört, verstanden und in Entscheidungsprozesse eingebunden werden – ähnlich wie in ihrer Beziehung als Kunde zu einem Unternehmen. Für Organisationen ist es dabei umso wichtiger, nicht nur neue Talente zu finden, sondern insbesondere auch Top-Mitarbeiter langfristig zu halten.

Das traditionelle Mitarbeitererlebnis ist noch stark verwurzelt

Viele Organisationen und Personalverantwortliche offenbaren allerdings ein großes Defizit in Bezug auf das bestehende Wissen um die Gedanken, Gefühle und Wünsche ihrer Belegschaft. Kundengespräche zeigen immer wieder, dass zum Beispiel Zufriedenheitsumfragen unter den Mitarbeitern sehr unregelmäßig und höchstens einmal im Jahr stattfinden. Zudem werden die umfangreich erfassten Daten in den seltensten Fällen genutzt, um nachhaltige Veränderungen herbeizuführen und aktiv umzusetzen.

Employee Experience Management Vorteile

Nur wenn diese individuellen Bedürfnisse im Detail bekannt sind, können interne Prozesse voll und ganz auf die Mitarbeiter ausgerichtet und das Erlebnis und Commitment zum Mitarbeiter nachhaltig verbessert werden. Ein weiterer positiver Nebeneffekt zeigt sich darin, dass engagierte Mitarbeiter sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich glücklicher sind. Dies führt zu mehr Enthusiasmus, Energie und Ambition am Arbeitsplatz. Organisationen profitieren so insgesamt von einer deutlich höheren Produktivität.

Modernes Employee Experience Management

Mitarbeiter einer Organisation durchlaufen typischerweise eine Vielzahl von Stationen auf ihrer Reise durch die Organisation. Die so genannte „Employee Journey“ reicht vom Recruiting-Prozess über die Einarbeitung bis hin zur Beförderung und schließlich dem Austritt.

Das moderne Mitarbeitererlebnismanagement begleitet diese gesamte Reise. Dabei orientiert sich das Konzept an den verschiedenen Kontaktpunkten und Erlebnissen zwischen Mitarbeitern und Organisation. Das Ziel: an all diesen Erlebnispunkten regelmäßig Feedback der Mitarbeiter einzuholen, dieses in Echtzeit auszuwerten und bei Hindernissen und Irritationen sofort reagieren zu können.

Praxisbeispiele für das moderne Mitarbeitererlebnismanagement:

  • Wie empfinden Bewerber den Recruiting-Prozess?
  • Fühlt sich der Mitarbeiter nach der Einarbeitung gut auf seine Aufgabe vorbereitet?
  • Inwieweit werden die Mitarbeiter aktiv gefördert und weitergebildet?
  • Welche Beweggründe hat es für den Weggang eines Mitarbeiters gegeben?

Besonders wertvolle Erkenntnisse lassen sich nur dann aus den Erlebnisdaten (X-Daten) ziehen, wenn sie mit vielfältigen operativen Daten (O-Daten) verknüpft werden. Diese Daten liegen in den meisten Organisationen bereits vor. Dazu gehören beispielsweise Informationen über die Anzahl der Bewerbungen, wahrgenommene Weiterbildungsmaßnahmen, den Krankenstand und die Fluktuationsrate. Bei der Kombination dieser O-Daten mit den X-Daten lassen sich die Ursachen für besorgniserregende Entwicklungen ergründen.

Employee Experience Management Operative und Erlebnis Daten

Operative Daten zeigen zum Beispiel, dass die Bewerberzahlen zurückgehen. Woran liegt das? Ist das Bewerbungsverfahren zu komplex? Finden die Bewerber die nötigen Informationen nicht? Sind die Bewerber unzufrieden mit dem Auswahlprozess? Diese Informationen lassen sich aus den X-Daten ablesen. Ähnlich verhält es sich mit der Fluktuationsrate. Warum verlassen plötzlich viele Mitarbeiter die Organisation? Was sind die Treiber der möglichen Unzufriedenheit?

Insgesamt geht es beim modernen Mitarbeitererlebnismanagement nicht nur darum, mehr Mitarbeiterumfragen aufzusetzen, sondern das tatsächliche Erlebnis jedes einzelnen Mitarbeiters aktiv zu managen und seine Bedürfnisse kennenzulernen. Hierfür eignen sich moderne Software Tools, beispielsweise SAP Qualtrics, die Datenströme bündeln, in individuelle Dashboards aufbereiten und in aktive Handlungen überführen.

Wie steht es um das Mitarbeitererlebnismanagement in Ihrer Organisation? Gerne beraten wir Sie in einem ersten kostenlosen Workshop zu den Möglichkeiten des Employee Experience Management.

Niklas Midolo

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