CONET unterstützt Forschungsprojekt der Uni Bonn

Das Hennefer IT-System- und Beratungshaus beteiligt sich derzeit am Forschungsprojekt: „Genetische, epigenetische und psychologische Komponenten der Resilienz gegenüber Stress und Burnout“ der Abteilung für Differentielle und Biologische Psychologie des Instituts für Psychologie der Universität Bonn. In den vergangenen Wochen stellten neben unserem Maskottchen Qbix auch zahlreiche CONET-Mitarbeiter Blutproben zur Verfügung.

Ziel des Projekts ist es mit den Worten der Universität Bonn unter anderem herauszufinden, welche genetischen Eigenschaften erklären können, warum es Menschen gibt, die mit Belastungen im Alltag wie beispielsweise am Arbeitsplatz gut umgehen können, während andere Menschen bei genau gleichen Bedingungen sehr darunter leiden und möglicherweise krank werden. Dabei interessiert die Forscher nicht nur die klassische Genetik, das heißt Unterschiede in den Informationen, die uns von unseren Eltern vererbt wurden, sondern sie möchten auch herausfinden, in welcher Weise Umweltfaktoren wie etwa Stress auf die Aktivität der Gene wirken (Epigenetik).

Als IT-Dienstleister läuft das Gros unseres täglichen Geschäfts über Kundenprojekte. Ein hoher Leistungsdruck sowohl in Bezug auf die Qualität unserer Lösungen als auch die teils hohe Verantwortung für die IT-Systeme der Kunden können für unsere Berater und Entwickler Stress bedeuten – ebenso wie die immer wieder eng gesteckten Zeitpläne. Auch wenn CONET als Unternehmen und unsere Führungskräfte sich bemühen, den Mitarbeitern im Projekt den Rücken zu stärken, bleibt die IT-Branche dadurch ein typischer „Lebensraum für das Burnout-Risiko“.
Als das Forscherteam der Universität Bonn daher an CONET mit der Bitte herantrat, das Projekt zu unterstützen, erklärte sich der IT-Dienstleister gerne bereit dazu. Nicht zuletzt passt diese Untersuchung auch gut zu den aktuellen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz, die CONET derzeit erarbeitet.

In der Praxis läuft die Unterstützung des Forschungsprojekts über die Beteiligung möglichst vieler Mitarbeiter – sowohl solcher, die keinerlei besondere Belastung am Arbeitsplatz erleben, als auch jener, die bewusst oder auch ohne dass sie dies überhaupt wissen schon erste Symptome von Stress oder Burnout verspüren.  Auf gänzlich freiwilliger Basis nahmen zahlreiche Mitarbeiter in den vergangenen Wochen als Probanden an der breit angelegten Untersuchung teil.

Dazu füllten sie zunächst einen umfassenden Fragebogen zu Themen wie Arbeitsbelastung, persönlichem Empfinden und Umgang mit Stress und bestimmten Situationen im Arbeits- und Privatleben aus. Zudem nahmen die Forscher der Uni Bonn vor Ort am Firmensitz in Hennef von jedem beteiligten Mitarbeiter eine kleine Blutprobe, aus der das entsprechende Genmaterial zur Untersuchung entnommen wird. Für entsprechenden Datenschutz, Anonymität und Vertraulichkeit ist über die Kontrollmechanismen der Universität als öffentlicher Forschungseinrichtung gesorgt.

Weitere Probanden gesucht!

Auch weiterhin sind die Bonner Forscher auf der Suche nach Probanden. Informationen zum Forschungsprojekt und zu einer möglichen Teilnahme finden sich auf der Website des Projekts unter (http://www.diff-bonn.de/burnout).

 

Simon Vieth

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