Mobile Anwendungen und App-Entwicklung

Apps sind die greifbare Umsetzung mobil zur Verfügung gestellter Business-Lösungen und Services – sie müssen die Anwender begeistern und gleichzeitig die Arbeitseffizienz erhöhen ohne die Sicherheit von Daten und Ressourcen zu gefährden

Die Entwicklung hin zu immer mehr Browser-basierte Anwendungen ist nicht neu. Sie sind einheitlich über nahezu jeden Client nutzbar, einfach zu verwalten und modular erweiterbar. Mit der zunehmenden Verwendung von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets auch in der Arbeitswelt erhalten Web-basierte Anwendungen für viele Geschäftsprozesse zentrale Bedeutung. Als Apps werden sie gezielt auf die mobile Nutzung ausgerichtet und erleichtern beispielsweise die Erfassung, den Abgleich oder die Nutzung von Daten an jedem Ort und zu jeder Zeit.

Die Kernanforderungen an erfolgreiche Apps:

  • Die Usability entscheidet über die Praxistauglichkeit und Nutzerakzeptanz – übersichtliche Oberflächen, einfache Navigation und schnelle Ladezeiten sind wichtige Kriterien.
  • Das Leistungspotenzial entscheidet über die Wirtschaftlichkeit – werden Aufgaben mobil optimal abgebildet und unterstützt, stellt sich bald auch der Return on Investment ein.
  • Die Sicherheit der Daten gegen unbefugten Zugriff und unbeabsichtigten Verlust spielt aus dem Blickwinkel der bereitstellenden Organisation eine zentrale Rolle.
Bild: Glühbirne

Die Nutzung von Mobilgeräten ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken: Für alle Lebenslagen gibt es die passende App. Und diese muss störungsfrei und bequem funktionieren, sonst wird sie nicht genutzt und stattdessen eine bessere gesucht . Eine entsprechende Erwartungshaltung besteht dann naturgemäß auch für die mobilen Lösungen im Arbeitsalltag. „Consumerization“ heißt hier das Schlagwort – also die Anpassung an das gewohnte Nutzungsverhalten im privaten Bereich.

Bei der Entwicklung und Bereitstellung von mobilen Lösungen ist daher stets auf die richtige Balance zwischen Funktionsvielfalt und einfacher Bedienung zu achten, damit das eigene Personal die angebotenen Services akzeptiert und nicht an der offiziellen IT vorbei eigene mobile Wege nutzt. Unter dem Begriff der User Experience (UX) behandeln wir diese Nutzungs- und Nutzenorientierung ausführlich auf einer eigenen UX-Themenseite im Zusammenhang mit SAP-Anwendungen. Die dort geschilderten Entwicklungsprinzipien und -konzepte wie das Design Thinking treffen aber gleichsam für die App-Entwicklung auf anderen Plattformen zu.

App-Entwicklung bei CONET

Als langjähriger Partner seiner Kunden ist CONET in zahlreichen Branchen wie dem Finanzwesen, der Logistik, Chemie & Pharma oder der öffentlichen Verwaltung seit Jahren mit der Struktur und der Entwicklung der entsprechenden IT-Infrastrukturen, Anwendungen und Geschäftsprozesse vertraut. Auf Mobilität ausgerichtete App-Entwicklungen finden damit stets eingebettet und abgestimmt auf den jeweiligen Business- und IT-Kontext statt, fügen sich nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe ein und entfalten ihr volles Potenzial zur Prozessoptimierung, Arbeitserleichterung und Kostensenkung.

Zu beispielhaften Anwendungen gehören etwa:

Neben der für Individualentwicklung von Apps für spezielle Geschäftsprozesse etwa in der Logistik, Landwirtschaft, dem Immobilienmanagement oder in Qualitätssicherung und Instandhaltung können für Standardaufgaben auch bereits verfügbare Anwendungssammlungen einen wesentlichen Vorteil in Zeit- und Kostendimensionen bieten. Diese sind binnen weniger Tage eingeführt, auf das eigene System abgestimmt und kosten nur einen Bruchteil im Gegensatz zur Eigenentwicklung. Eines der derzeit am Weitesten ausgebauten Beispiele stellt im SAP-Umfeld SAP Fiori dar, aber auch andere Enterprise-Software-Hersteller bieten inzwischen umfangreiche App-Sammlungen an.

Egal ob eigene Entwicklung oder fertige Anwendung es gilt:

App ist nicht gleich App

  • Native Apps sind für ein spezielles Betriebssystem und somit einen bestimmten Gerätetyp wie iOS, Android oder Windows Phone entwickelt. Ihr Vorteil: Sie sind sehr schnell und nutzen die volle Funktionspalette des Geräts, beispielsweise Kamera und Sensoren. Da sie in Optik und Aufbau dem übrigen Betriebssystem entsprechen, bieten sie eine einfache und vertraute Bedienung.
     
  • Web Apps sind im Grunde mobile Web-Seiten, die wie eine Anwendung aussehen. Sie werden nicht auf dem Gerät installiert, sondern über das Internet geladen. Damit entfällt die Installation und es werden keine Daten auf dem Gerät gespeichert, wodurch sie sehr einfach zu handhaben sind. Sie können aber die Gerätefunktionen nur sehr eingeschränkt nutzen und nur mit aktiver Internetverbindung betrieben werden. Ihr großer Vorteil: Sie sind auf quasi allen Geräten lauffähig und sehr sicher. Entwickelt werden sie beispielsweise mit Frameworks wie Titanium/Appcelerator, Phonegapp/Cordova oder fertigen Produkten wie SAP Fiori oder Salesforce (SaaS)
     
  • Hybride Apps verbinden Charakteristika nativer und Web Apps und stellen insofern offline-fähige Web Apps dar, das heißt sie können auch ohne aktive Internetverbindung betrieben werden und auch die Gerätefunktionen voll nutzen, zum Beispiel Kamera und GPS. Ihr Vorteil: Sie bieten die höchste Flexibilität, denn auch diese Apps werden nur einmal entwickelt und passen auf alle Zielplattformen. Im Vergleich zu nativen Apps sind die Anwendungen minimal langsamer und unterscheiden sich zudem auch mehr oder weniger stark von der vertrauten Geräteoptik.


Bei den allen Arten von Apps ist es möglich die App und die hinterlegten Daten zu schützen, beispielsweise mit Verschlüsselten Speichern oder Sperren der App durch Pins. Im Falle von SAP Mocana kommt sogar ein sicherer Container zum Einsatz.

Abhängig vom geplanten Einsatzbereich ebenso wie von der verfügbaren Infrastruktur und Gerätevielfalt ist im Einzelfall abzuwägen, welche App-Arten sinnvoll sind. Der angestrebte Funktionsumfang schließlich entscheidet auch darüber, ob bereits verfügbare Standard-Apps den Ansprüchen genügen oder ob sich Eigenentwicklungen lohnen.
 

 Enterprise Mobility - Key Elements - Mobile Anwendungen & Entwicklung

Die Kernbestandteile erfolgreicher Enterprise Mobility
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